Drei Tage nach seiner Wahl saß er im Team-Meeting mit den Mitarbeitern in der Zentrale des Deutschen Schachbundes in Berlin. Und jetzt kam er wieder: zum Interview. Es wurde so intensiv und so lang, dass wir Euch in zwei Teilen präsentieren werden, was Paul Meyer-Dunker mit Matthias Wolf und Finn Engesser besprochen hat. Ganz klar, und bei ihm, der Mitarbeiter eines Bundestagsabgeordneten ist (und nebenbei auch noch im E-Sport freiberuflich arbeitet) auch nicht anders zu erwarten: Der DSB soll deutlich meinungsstärker werden auf politischer und internationaler Bühne, "nicht mehr so hasenfüßig". Schneller soll der DSB werden, auch flacher in den Hierarchien, kein Regieren "von oben". Und damit auch enger und harmonischer im Umgang mit den Ehrenamtlichen, die mithin das größte Kapital des Verbandes seien. Klare Worte findet Paul Meyer-Dunker. Er will versöhnen, beruhigen, Brücken bauen - und vor allem: handeln. Viele Versprechen, die der erfahrene Funktionär, der lange und erfolgreich den Berliner Schachverband geführt hat - und nun natürlich auch einlösen muss. Einige zentrale Inhaltes des Intervierws findet Ihr hier aufgeschrieben - aber natürlich lohnt es sich auch, den ersten Teil des Interviews zu gucken, weil darin noch einige Themen mehr angesprochen werden. Teil zwei folgt in der kommenden Woche.