Schandmaul
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Schandmaul (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Schandmaul | die Schandmäuler |
| Genitiv | des Schandmauls | der Schandmäuler |
| Dativ | dem Schandmaul | den Schandmäulern |
| Akkusativ | das Schandmaul | die Schandmäuler |
Worttrennung:
- Schand·maul, Plural: Schand·mäu·ler
Aussprache:
- IPA: [ˈʃantˌmaʊ̯l]
- Hörbeispiele:
Schandmaul (Info)
Bedeutungen:
- [1] ein lästerndes, unverschämtes Mundwerk
- [2] Person mit lästerndem Charakter
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Stamm des Substantivs Schande und dem Substantiv Maul
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Lästermaul, lose Zunge
Beispiele:
- [1] Kannst Du Dein Schandmaul nicht zügeln?
- [2] Ich würde Oliver Welke schon ein kleines Schandmaul nennen.
- [2] „Die ärgsten Schandmäuler von Chanteilles hätten sich gehütet, sie mit diesen Unglücklichen in einem Atem zu nennen.[1]
Charakteristische Wortkombinationen:
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] ein lästerndes, unverschämtes Mundwerk
| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
[2] Person mit lästerndem Charakter
| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schandmaul“
- [1] *Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Schandmaul“
- [1] *Duden online „Schandmaul“
Quellen:
- ↑ Julien Green: Leviathan. Roman. Süddeutsche Zeitung, München 2004 (übersetzt von Eva Rechel-Mertens), ISBN 3-937793-50-X, Seite 95. Ersterscheinung 1986; französisch 1985.