�bernahme: Quark verliert seine Unabh�ngigkeit

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Das einst f�hrende Unternehmen im Bereich Desktop-Publishing, Quark, wurde �bernommen. Bisher hatte die Firma, die sich nach wie vor in Privatbesitz befand, allen entsprechenden Versuchen ablehnend gegen�ber gestanden. Angesichts der Entwicklung des Marktes in den letzten Jahren hat sich dies aber wohl ge�ndert. Quark setzte sich kurz nach der Ver�ffentlichung seiner ersten Version von QuarkXPress schnell gegen den Konkurrenten PageMaker von Aldus durch. Anfang der 1990er Jahre konnte man im Publishing-Bereich Marktanteile um die 90 Prozent verzeichnen.

Der Software-Hersteller Adobe, der Aldus bereits 1994 aufgekauft hatte, versuchte 1998 auch Quark zu �bernehmen, was allerdings scheiterte. Daraufhin brachte das Unternehmen ein Jahr sp�ter mit InDesign eine selbst entwickelte Publishing-L�sung auf den Markt, die deutlich besser war als PageMaker. Quark hatte daraufhin erstmals einen echten Konkurrenten.

Dies geschah in einer Situation, in der viele Nutzer, die bisher von dem Produkt abh�ngig waren, wegen des mangelhaften Supports und der wenig kundenfreundlichen Produktpolitik ohnehin unzufrieden mit Quark waren. In den folgenden Jahren stiegen daher immer mehr User auf InDesign, das durch seine Integration mit anderen Adobe-Produkten zus�tzliche Vorteile bot, um.

In den folgenden Jahren verlor QuarkXPress seine Markf�hrerschaft - auch wenn kaum verl�ssliche Zahlen zu den realen Marktanteilen vorliegen. Es dauerte allerdings bis 2008, um ein neues Konzept zu positionieren, mit dem ein weiterer Abstieg verhindert werden sollte. Seitdem versucht Quark sich als Vorreiter im Bereich Dynamic Publishing zu positionieren.

Hier sieht der K�ufer, die Investmentgesellschaft Platinum Equity, Potenzial f�r ein Wiedererstarken der Firma. "Wir sind �berzeugt davon, dass Quark aufgrund seiner Expertise und seiner innovativen Software das Potenzial hat, das Publishing erneut zu revolutionieren", sagte Brian Wall, Teilhaber bei Platinum und Leiter des Teams, das die �bernahme vorbereitet hat. Welchen Preis der Investor f�r die �bernahme zahlte, wurde nicht bekannt gegeben.
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