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elexiko | |
Version |
Grammatik- und Kookkurrenzprofil
| Grammatische Angaben: | verbformen.de |
| Kookurrenzprofil: | suche ... |
Verteilung im elexiko-Korpus
| Zahl der Quellen: | 23 | (von 31) |
| Zahl der Jahrgänge: | 27 | (von 63) |
| Frequenzschicht: | IX | (10.001–50.000 mal belegt) |
Belege (automatisch ausgewählt)
| Schriftsprachlich aus dem elexiko-Korpus: |
Eine zweite Arbeit, mit dem Titel «Feel Lucky, Punk??!», lässt Szenen aus den Filmen «Taxi Driver», «Pulp Fiction» und «Dirty Harry» ablaufen und von Gelegenheitsschauspielern nachspielen. Ständig wechseln die Ebenen und Perspektiven. Die Schnitte erfolgen so schnell, dass man zwar erkennt, dass da zwei Varianten derselben Szenen zu sehen sind, es dabei aber nicht bewenden lassen kann. Die laienhaftere
Version stört den perfekten Realismus der Kinofilme, diese geben den unperfekteren Bildern immer wieder für Augenblicke eine besondere Authentizität. Am Ende hat man es bei beiden Arbeiten mit Bildern zu tun, die die Erfahrungswelt wie eine Folie überkleben.
(A98/FEB.08448 St. Galler Tagblatt, 11.02.1998, Ressort: TB-KUL (Abk.); Heulende Sirenen im Telekolleg)
An einem stürmischen Tag im April kommt Mary Poppins zur Familie Banks. Mit einem Regenschirm schwebt sie vom Himmel herab, und von da an ist nichts mehr so, wie es einmal war bei den Kindern Jane, Michael und ihren Eltern. Die Geschichte des außergewöhnlichen Kindermädchens Mary Poppins dürfte wohl jedem bekannt sein, nicht zuletzt durch den Musicalfilm mit Julie Andrews aus den sechziger Jahren. Viele
Versionen der Romanvorlage gibt es, und nun kam noch eine hinzu - die des Feudenheim Gymnasiums. Im voll besetzten Bonhoeffer-Haus sangen und spielten Schüler, Schülerinnen sowie der Schüler-Eltern-Lehrer-Chor unter der Leitung von Wolfgang Riedel.
(M06/AUG.65519 Mannheimer Morgen, 19.08.2006, Ressort: Ost; Kindermädchen als Musicalstar)
mag sein, daß die Gezeiten der Geschichte uns noch einmal eine Chance deutsch-deutscher Einheit anspülen. es könnte jedoch genausogut sein, daß uns die Einheit entbehrlich erscheint, wenn einmal die ganze Nation in beiden deutschen Staaten Freiheit genösse; Adenauer hat das schon 1958 zu denken gewagt. Skepsis schließlich gegen Ausbeutung der Geschichte zu durchsichtigen Zwecken. Geschichtsbewußtsein - ja, aber in Meineckes Verstand des Begriffs, als "geschichtlicher Sinn", nicht als propagandistisch zurechtgestutzte
Version der vergangenen Zeiten, die alle Dunkelheiten verklärt und alles Häßliche überblendet. Schiller nannte dies in seiner Jenaer Antrittsvorlesung vom Mai 1789 "den Begebenheiten Gewalt antun".
(H85/QZ1.15700 Die Zeit, 28.12.1984, S. 01; Der Griff nach der Vergangenheit)