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Augenblick, Brunnengedicht, Dichtkunst, Ewige Stadt, Fotografie, Gedicht, Gedichte, Lyrik, Poesie, Quelle, Rom, Seelenbild, Verse

Fontana del Moro, Piazza Navona in Rom – Foto: ©Constanze
~ Die Quellen von Rom ~
Durchtränkt von allem folgst du dieser Stadt,
die Münze fiel, wo klare Brunnen fließen,
wo alles strömt, pulsiert für den, der hat
die tiefen Wasser, die sich ihm ergießen.
Ergießen sich in jede offne Hand,
ins Herz, das bis zum Überfluss am Rand
sich still verschenkt an flüsternde Gestade –
es klingt aus sich heraus mit großer Gnade.
Gnade dem Ort, der spiegelt jenes Bild
des Ewigen, das liebt, erkennt und stillt
den Durst all jener, die in Mattheit schleichen
und selbst dem Rinnsal des Lebend’gen weichen.
Roms Quellen sind ein ungetrübtes Zeichen
für eine Wendung hin zur reinen Flut,
die reichlich schöpft und gibt so ohnegleichen
und im Moment des Überganges ruht.
© Constanze





