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Clásica San Sebastián 2021

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Donostia San Sebastian Klasikoa 2021
Rennserie UCI WorldTour 2021
Austragungsland SpanienImage Spanien
Austragungszeitraum 31. Juli
Gesamtlänge 223,5 km
Starterfeld 175 aus 32 Nationen in 25 Teams
(davon 100 im Ziel angekommen)
Sieger
Gesamtwertung 1. Vereinigte StaatenImage Neilson Powless 5:34:31 h
2. SlowenienImage Matej Mohorič gleiche Zeit
3. DanemarkImage Mikkel Frølich Honoré gleiche Zeit
2019 2022

Die Clásica San Sebastián 2021 war die 40. Austragung des spanischen Eintagsrennens. Das Rennen fand am 31. Juli statt und war Teil der UCI WorldTour 2021.

Teilnehmende Mannschaften und Fahrer

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Neben 18 UCI WorldTeams standen 7 UCI ProTeams am Start. Für jedes Team starteten sieben Fahrer. Von den 175 Fahrern erreichten 100 Fahrer das Ziel.

Mit Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick-Step), Bauke Mollema (Trek-Segafredo), Adam Yates (Ineos Grenadiers) und Luis León Sánchez (Astana-Premier Tech) standen vier ehemalige Gewinner des Rennens am Start.

Als Favoriten galten der Weltmeister Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick-Step), Bauke Mollema (Trek-Segafredo), Mikel Landa (Bahrain Victorious), Jonas Vingegaard (Jumbo-Visma), Simon Yates (Team BikeExchange), Wilco Kelderman (Bora-Hansgrohe), Adam Yates und Egan Bernal (beide Ineos Grenadiers).

UCI WorldTeams UCI ProTeams
ACT Image AG2R Citroën Team GFC Image Groupama-FDJ BEX Image Team BikeExchange CJR Image Caja Rural-Seguros RGA
APT Image Astana-Premier Tech TJV Image Jumbo-Visma DSM Image Team DSM EKP Image Equipo Kern Pharma
TBV Image Bahrain-Victorious IGD Image Ineos Grenadiers TQA Image Team Qhubeka Assos EUS Image Euskaltel-Euskadi
BOH Image Bora-Hansgrohe TCS Image Intermaché-Wanty-Gobert Matériaux TFS Image Trek-Segafredo AFC Image Alpecin-Fenix
COF Image Cofidis, Solutions Crédits ISN Image Israel Start-Up Nation UAD Image UAE Team Emirates BBH Image Burgos-BH
DQT Image Deceuninck-Quick-Step LTS Image Lotto Soudal ARK Image Arkéa Samsic
EFN Image EF Edukation-Nippo MOV Image Movistar Team TDE Image Total Direct Énergie

Streckenführung

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Die 223,5 km lange Strecke startete und endete in San Sebastian und führte über die Hügel des spanischen Baskenlandes. Insgesamt standen sechs kategorisierte Anstiege sowie zwei Zwischensprintwertungen auf dem Programm. Der bekannteste Anstieg des Rennens, der Jaizkibel (455 m), wurde als drittletzter Anstieg 61,9 Kilometer vor dem Ziel passiert. Die letzte Steigung wurde 8 Kilometer vor dem Ziel passiert, ehe die Strecke entlang des Playa de La Concha zum Ziel in der Nähe des Rathauses von San Sebastian führte.

Anstiege & Sprintwertungen
km Höhe Länge (km) Ø Steigung Kategorie Punkte
Azkarate 63,6 340 m 4,2 7,3 % 3 3, 2, 1
Urraki 83,4 683 m 8,6 6,9 % 2 5, 3, 1
Alkiza 104,2 336 m 4,4 6,2 % 3 3, 2, 1
Jaizkibel 161,6 455 m 7,9 5,6 % 2 5, 3, 1
Hondarribia 171,6 S
Erlaitz 181 443 m 3,8 10,6 % 1 10, 6, 4, 2
San Sebastian 206,3 S
Murgil-Tontorra 215,5 254 m 2,1 10,1 % 2 5, 3, 1

Im Laufe des Rennens bildete sich eine Ausreißergruppe von 13 Fahrern. Auf dem Anstieg zum Jaizkibel setzte sich Javier Romo (Astana-Premier Tech) von seinen Fluchtgefährten ab und führte das Rennen alleine an. Auf der regennassen Abfahrt vom Jaizkibel griff Matej Mohorič (Bahrain Victorious) aus dem Peloton an und schloss zu der ehemaligen Spitzengruppe auf. Das Peloton zerfiel auf der Abfahrt in mehrere Gruppen. Etwa 50 Kilometer vor dem Ziel kam Wilco Kelderman gemeinsam mit seinen Teamkollegen Matteo Fabbro und Giovanni Aleotti (alle Bora-Hansgrohe) zu Sturz und verlor den Anschluss zur Favoritengruppe.

Nachdem die Gruppe um Matej Mohorič gestellt worden war, griff Mikel Landa (Bahrain Victorious) auf dem vorletzten Anstieg gemeinsam mit Simon Carr (EF Education-Nippo) an und schlossen zu dem Spitzenreiter Javier Romo auf. Kurz darauf verschärfte Simon Carr das Tempo erneut und überquerte den Erlaitz als Erster mit einem Vorsprung von 30 Sekunden auf das stark reduzierte Hauptfeld, in das Mikel Landa zurückgefallen war.

Auf der Abfahrt setzte sich Matej Mohorič erneut gemeinsam mit Neilson Powless (EF Education-Nippo), Mikkel Frølich Honoré (Deceuninck-Quick-Step) und Lorenzo Rota (Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux) von dem Hauptfeld ab. Das Quartett schloss zu dem Führenden Simon Carr auf und fuhr gemeinsam mit mehr als einer Minute Vorsprung in den letzten Anstieg. Nachdem Simon Carr zurückfiel, griff sein Teamkollege Neilson Powless an, wurde aber noch vor dem Gipfel wieder gestellt.

Auf der nassen Schlussabfahrt verbremste sich Matej Mohorič, was zu einem Sturz von Mikkel Frølich Honoré und Lorenzo Rota führte. Während der Däne wieder zu der Spitze des Rennens aufschließen konnte, fiel Lorenza Rota zurück. Im Zielsprint setzte sich Neilson Powless vor Matej Mohorič und Mikkel Frølich Honoré durch. Den Sprint um Platz fünf gewann Alessandro Covi (UAE Team Emirates) aus der Favoritengruppe.[1]

Platz Fahrer Nation Team Zeit
1. Neilson Powless Image USA EF Edukation-Nippo 5:34:31 h (40,08 km/h)
2. Matej Mohorič Image SLO Bahrain Victorious "
3. Mikkel Frølich Honoré Image DEN Deceuninck-Quick-Step "
4. Lorenzo Rota Image ITA Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux "
5. Alessandro Covi Image ITA UAE Team Emirates + 1:04 min
6. Julian Alaphilippe Image FRA Deceuninck-Quick-Step "
7. Odd Christian Eiking Image NOR Intermarché-Wanty-Gobert Matériaux "
8. Jonas Vingegaard Image DEN Jumbo-Visma "
9. Gianni Moscon Image ITA Deceuninck-Quick-Step "
10. Bauke Mollema Image NED Trek-Segafredo "
Fahrer Nation Team Punkte
Bergwertung
Simon Carr Image GBR EF Edukation-Nippo 10
Sprintwertung
Mikkel Frølich Honoré Image DEN Deceuninck-Quick-Step 10

Einzelnachweise

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  1. Powless bleibt in der Spur und gewinnt die Klasikoa. In: radsport-news.com. 1. August 2021, abgerufen am 1. August 2021.