
Rollenspieltheorie, intradiegetische Plausibilität, Gamedesign, Psychologie und Philosophie… hier geht es um die tieferen Schichten des großartigsten Hobbies der Welt.
Wie funktioniert klassisches Rollenspiel und was tun die Mitspielenden darin eigentlich? Ich versuche das mal möglichst systematisch und universell auf den Punkt zu bringen. Mit der Zeit wird diese Erklärung vielleicht noch ausgebaut, wenn ich mich einzelnen Punkten davon ausführlicher widme. Der Rahmen des Spiels (Klassisches) Pen&Paper-Rollenspiel findet in einer Gruppe von Mitspielenden (meist 3… Weiterlesen
Jüngst gab es bei Arkanil Überlegungen dazu, KI zum “Balancing” von Rollenspielregeln zu verwenden. Kann man machen. Sollte man aber meiner Ansicht nach nicht. Balancing – was, und warum nicht? Zuvörderst ist die Frage zu stellen, was genau eigentlich “gebalanced” werden soll. Der Schadens-Output jeder Klasse? Die Nehmerqualitäten? Die “Support”- oder “Debuff”-Fähigkeiten? Einzeln, in Kombination,… Weiterlesen
Regeln sind alle Strukturen und Mechaniken, die das Rollenspiel als Spiel ermöglichen. Strukturen geben Abläufe, Prozeduren oder “game loops” vor, in denen das Spiel gemeinhin abläuft. Mechaniken sind die Bausteine mit konkretem Bezug zu Werten, Proben und Spielweltgrößen, die dafür benötigt werden. Die Strukturelle Offenheit ist ein wesentliches und einzigartiges Merkmal von Pen&Paper-Rollenspiel. Regeln dienen… Weiterlesen
Pen&Paper ist ohne Zweifel das großartigste Hobby der Welt. Das meine ich mit durchaus nur sehr wenig Ironie und aus ganz verschiedenen Perspektiven. Zugegeben, nicht alles ist perfekt – in puncto körperliche Fitness ist LARP oder ein beliebiger Sport sicher sinnvoller, aber in Bezug auf geistigen Müßiggang gibt es in meinen Augen kein Hobby, das… Weiterlesen
Seit Corona sind viele von uns ja an online-Meetings gewohnt, dennoch bleibt das Spiel via Voice- oder Videochat nach wie vor eine anstrengendere Angelegenheit als gemeinsam an einem Tisch sitzend zu spielen. Nur, warum eigentlich? Weiterlesen
Definition: Vorstellungsraum Der Vorstellungsraum (VR) ist die individuelle Fantasievorstellung des intradiegetischen Geschehens, die Spielende während des Spielgeschehens in ihrem Kopf aufbauen. Quasi “das Bild vor dem Inneren Auge” inklusive aller Sinneseindrücke und sonstiger relevanter Informationen, die den aktuellen Zustand der Spielwelt betreffen – eine multisensorische Imagination dessen, was die Spielende derzeit von der Spielwelt aktiv… Weiterlesen
Willkommen – ob erstmals oder zurück – bei RPGnosis. Nach einer längeren Phase der Stille möchte ich dieses Blog wiederbeleben. Weniger aus Nostalgie heraus, sondern weil in meiner Wahrnehmung die Nische, die mich interessiert, in der – vor allem deutschsprachigen – Szene zu kurz kommt. Kurze (rantige) Bestandsaufnahme In den letzten Jahren hat sich die… Weiterlesen
[…] rpgnosis gibt es gerade Grundsätzliches zu lesen: Warum Pen-&-Paper-Rollenspiel als komplexes Hobby und echtes Unikat so großartig ist. Und…
[…] Theorie: RPGnosis, der Theorieblog unter den Rollenspielblogs ist zurück. Mit einer neuen URL setzt sich Andreas künftig weiter intensiv…
Herzlich willkommen!
Finde ich cool, dass du auch wieder aktiv bist – wir hatten damals auch relativ zeitgleich angefangen, wenn ich mich…
[…] Auf rpgnosis gibt es gerade Grundsätzliches zu lesen: Warum Pen-&-Paper-Rollenspiel als komplexes Hobby und echtes Unikat so großartig ist.…