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Typ 64 MAT

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Typ 64 MAT
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Mitsubishi Typ 73 mit Typ 64 MAT

Mitsubishi Typ 73 mit Typ 64 MAT
Allgemeine Angaben
Typ Panzerabwehrlenkwaffe
Heimische Bezeichnung Typ 64 MAT
Herkunftsland JapanImage Japan
Hersteller Kawasaki Heavy Industries
Entwicklung 1957
Indienststellung 1964
Einsatzzeit 1964–1980er-Jahre
Technische Daten
Länge 1,02 m
Durchmesser 120 mm
Gefechtsgewicht 15,7 kg
Spannweite 600 mm
Antrieb Feststoffraketentriebwerk
Geschwindigkeit 85 m/s
Reichweite 1,8 km
Ausstattung
Lenkung Gyroskop
Zielortung MCLOS, via Draht
Gefechtskopf Hohlladung
Zünder Aufschlagzünder
Waffenplattformen Landfahrzeuge
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Die Typ 64 MAT (jap. 64式対戦車誘導弾, 64-shiki taisensha yūdōdan, dt. „Antipanzer-Lenkwaffe Typ 64“) war eine drahtgelenkte Panzerabwehrrakete, welche in den späten 1950ern entwickelt wurde. Sie wird innerhalb der JGSDF auch als 64MAT oder KAM-3 bezeichnet.

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Typ 60 Transportpanzer mit Typ 64 MAT.

Die Entwicklung der Rakete begann 1957 und wurde 1964 als Typ 64 MAT in Dienst gestellt. Die Waffe wurde von Kawasaki Heavy Industries hergestellt. Obwohl der Großteil der Lenkwaffen durch die Typ 79 Jyu-MAT und Typ 87 Chu-MAT ersetzt worden sind, wurde bis in die 1980er-Jahre ein kleiner Teil als Reserve zurückbehalten.

Die Lenkwaffe ist im Aufbau der MBB COBRA und der SS.10 ähnlich. Zwei Lenkwaffen werden auf einem Typ 73 Light Truck oder Typ 60 Transportpanzer in Startboxen transportiert, zwei weitere Waffen sind als Reserve vorhanden. Das System wird von drei Mann bedient. Die Waffe wird von einem Feststoffraketentriebwerk angetrieben und erreicht in 0,8 Sekunden ihre Marschgeschwindigkeit. Dazu wird der Startkanister um 15° gegen die Horizontale geneigt, der Operator lenkt die Waffe daraufhin manuell ins Ziel (MCLOS).

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  • Sakura (japanisch)
  • Brassey's Infantry Weapons of the World, J.I.H. Owen.
  • Jane's Infantry Weapons 1991-92, Ian V. Hogg.
  • Brassey's Anti-tank weapons, John Norris