Zum siebzigsten Geburtstag von Florian Havemann – „enfant perdu“

Meine Erlebnisse mit der Stasi in OstBerlin und Leipzig 1973 bis 1987

Der Liedermacher Wolfgang Biermann  – die Älteren der unter uns mögen sich erinnern  – sass bereits nicht mehr in der Chaussestraße 131 und sang zur Gitarre in das Mikrofon seines  Grundig Tonbandgeräts, als ich in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts  das zweifelhafte Vergnügen hatte, in der Hauptstadt der DDR, also in Ostberlin, an einen sogenannten Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik zu geraten.

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Sonniger Sonntagmorgen in Leipziz 1984.

Die DDR war für uns Studenten im Westen naturgemäß ein geradezu einzigartiges Faszionosum und Paradoxon zugleich. Faszinierend, weil seit über zehn Jahren  verborgen hinter einer Mauer  eine für die sogenannten Bundesbürger nahezu unsichtbare Existenz führend, paradox andererseits weil diese sogenannte Demokratie sich spätestens mit dem Bau der Mauer in Berlin als das zu erkennen gegeben hatte, was sie war: eine Diktatur. Und zwar nicht die vielbesungene Diktatur des Proletariats sondern eine unterdrückerische und menschenverachtende,  geschlossene Veranstaltung der Einheitspartei SED.

Geschlosen und eben auch verschlossen  deshalb, weil den unfreiwilligen Teilnehmern – den Bürger der Deutschen Demokratische Republik – nicht gestattet war, mal eben ein wenig draussen frische Luft zu schnappen. Den freien Blick versperrte eine Mauer, das freie Wort wurde verschluckt.
Freiheit kann eben auch die Freiheit von allem sein. Diese  sogenannte Freiheit als Abwesenheit von  jeglicher individueller Freiheit war  die tatsächliche Lebenswirklichkeit für Millionen Menschen in diesem „Arbeiter und Bauernstaat“, des „ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden“.

Mit Herz und Kopf ansingend gegen die bestehenden Verhältnisse, verschaffte sich der Grosskommunist , Poet und Liedermacher Wolfgang Biermann zuerst in der DDR ein Auftrittsverbot (1965), dann  ein modernes Tonbandgerät nebst Senheiser-Mikrofon aus dem Westen, um frech und frei ab sofort in seinem Wohnzimmer gegen die Betonköpfe der sozialistischen Einheitspartei Deutschlands anzubrüllen.
Diese schönen, trotzigen Lieder,  signiert mit der  Melancholie des Romantikers, wurden dann zur Freude aller westlicher Sympathisanten  von Columbia Records  in Vinyl geschnitten. Naturgemäss beim Klassenfeind in der BRD.

Es waren vor allem  auch diese freimütigen, unzensierten und bissigen Gedichte, Lieder und  diese flamboyante Kritik am real existierenden Sozialismus in der DDR, die in der Studentenschaft der BRD  mehr Anhänger  inspirierten und mobilisierten als im sozialistischen Osten. Linke Weststudenten und Intellektuelle zog es in Folge  magisch in das Deutschland hinter der Mauer , dort Kontakte suchend und knüpfend, die alltägliche Lebenswirklichkeit zu erkunden, ungefiltert  das sogenannte wahre Leben dieser geschlossenen Gesellschaft im Alltag, in der Praxis und nicht nur in der rotgefärbten Theorie der verschiedenen Parteigänger kennenzulernen.

Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Wohl war !  Und eingedenk  dieser  Dialektik vertrieben sich die Jungs von der Staatssicherheit tagtäglich die Zeit damit zu verhindern, dass die leider notorisch  unzuverlässigen Arbeiter und Bauern ein falsches Leben führten. Denn was richtig war und was das richtige Leben war,  das bestimmte hier  die Partei, die immer Recht hatte. Verkehrte Welt, die platte Dialektik  der Staatssicherheit. So hatte es Adorno eigentlich nicht gemeint und die grosse Sehnsucht nach dem falschen Leben sorgte nicht nur in der Chausseestrasse 131 für kreativ subversive Umtriebe.

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Torgau an der Elbe. Der Gedenkstein unten rechts im Bild erinnert an das Zusammentreffen der amerikanischen und sowjetischen Streitkräfte  am 25. April 1945 in Strehla bei Torgau.
Gesungen wurde in Biermanns guter Stube bis zum Herbst 1976  auch immer von der Stasi . Die „Stasiballade“ war mit Wortwitz und Ironie eine bitterböse Abrechnung mit dem Unterdrückungs- und Überwachungssystem der DDR mit seinen  zahllosen und allgegenwärtigen Spitzeln und Zuträgern. Gewiss, aufgefallen war  den Intellektuellen in der BRD durchaus,  dass die Wirklichkeit in der DDR dem hohen Anspruch der sogenannten Genossen im Politbüro nirgendwo genügen konnte. Woraus sich unter anderem ergeben musste , dass  „solange der gesellschaftliche Gesamtzusammenhang hinter dem Masstab eines gerechten Lebens zurückfällt, es für die Menschen gar nicht möglich ist, moralisch richtig zu handeln!“
 Da schau her.
 Jede Trennung des moralischen Prinzips vom gesellschaftlichen hat auch den Verzicht auf menschenwürdige Verhältnisse zur Folge. Hören wollte man solche Theorien in Ostberlin ungern.
Die wohlwollende Sympathie, mit welcher der  in der DDR angeblich  real existierende Sozialismus von den westdeutschen Intellektuellen betrachtet wurde,  trieb oftmals seltsame Blüten. Viele aber hofften mit Biermann unverzagt auf die zukünftige  Besserung der Verhältnisse:
„Wir machen hier Sozialismus,
trotz Rotz und Stalinismus
und öffnen uns noch die Welt !“ (enfant perdu)

Die Milchbar „Espresso“ in Ostberlin

Es war gegen Ende des Jahres 1974, als ich erstmals in Kontakt mit der Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik geriet.
Ich trank einen Kaffee in der neuen Milchbar „Espresso“ am Alexanderplatz, nachdem ich meine erste Runde im Panoramacafe des neuen Fernsehturms gedreht hatte und den klaren Blick hinüber ins westliche Berlin genossen hatte. Diese erste Ansprache war leider ebenso plump wie vorhersehbar, denn der Stasi-Mitarbeiter war ja als solcher  sowohl in Berlin Ost als auch in Leipzig überall und jederzeit sofort erkennbar an seinem „unauffälligen“ Herumlungern bevorzugt in den von  Touristen frequentierten Lokalitäten sowie an den öffentlichen Treffpunkten Alex, Unter den Linden et al.
Der junge Mann, er nannte sich Sascha, sprach mich  freundlich an meinem Tisch an. Er hatte mich selbstverständlich  als „Westler“ erkannt , was er mir nun auch sofort kundtun musste. Dass ich ihn ebenfalls auf den ersten Blick als Stasi-IM enttarnt hatte, verschwieg ich naturgemäss. Ich gab den naiven Westdeutschen, auf Sightseeing im neuen Zentrum der DDR-Metropole und lobte über die Maßen den Kaffe im sich ewig drehenden  Fernehturm-Cafe. Er war scheinbar begeistert ob meines Lobes.
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Weimar zu Zeiten der Deutschen Demokratischen Republik 1984.

Meissener Porzellan 

Sich anschloss ein Spaziergang in der Septembersonne unter den Linden, denn ich suchte hier nun gezielt ein Geburtstagsgeschenk für meine Mutter. Warum nicht aus der Hauptstadt des ersten deutschen Arbeiter- und Bauernstaates ? Die grossen Schaufenster der offiziellen Verkaufstelle der Meissener Porzellanmanufaktur zogen mich magisch an, etwas zum Unwillen meines unfreiwilligen Fremdenführers: „Meissner darfst Du nicht exportieren, das werden sie Dir sicher an der Grenze wegnehmen“.

Ich ging trotzdem hinein, er folgte schweren Fusses. „Ich kaufe immer soviele Bücher, da werde ich eine kleine Vase sicher ganz gut verstecken können“ erwiderte ich unbesorgt und erstand eine etwa fünfzehn Zentimeter hohe Vase, welche ich besonders sorgfältig und liebevoll verpacken ließ. Sie kostete stolze hundertachtzig Ostmark ! Da ich unerlaubterweise meine Ostmark in Westdeutschland zum Kurs von eins zu sechs eingekauft hatte, zahlte ich also lediglich dreissig Westmark für das gute Stück.

Dieser heimliche Devisentransport war damals für einen armen Studenten unerlässlich, wollte er möglichst billig möglichst viele Bücher im Osten einkaufen. Gab ja Klassiker, Kunst und Literatur in Hülle und Fülle ( sogar Arno Schmidt !), auch interessante Lizenzausgaben. Und zur Tarnung immer ein paar blaue Bände Marx und Engels obendrauf . Drei Bände Kapital stabilisieren das Regal – und erfreuten den Grenzer.

Der arme Student kam glaubhaft rüber, ich fuhr schliesslich R4 ! Glaubhaft rüber kam bei mir auch das Angebot meines treuen Stasi-Begleiters, mir doch lieber die kostbare Vase per Post nachzusenden: „Da kannst Du sicher sein, dass sie auch ankommt ! Die machen doch eh nur Stichproben bei der Post.“ Dass die Vase ganz sicher ankommen würde glaubte ich ihm naturgemäss sofort .

Zehn Tage später war sie da. Die Stasi war in jeder Hinsicht zuverlässig . Meine Mutter war begeistert !

Es folgten mehr oder weniger regelmässige Postkarten bis im darauffolgenden Sommer eine Einladung nach Ostberlin folgte. Er würde sehr gern auch einmal meine Frau kennenlernen und uns zu seinem Geburtstag einladen, es seien ja nur 300 Kilometer von Hannover und so weiter… . Kam ein bisschen plötzlich, diese recht private Einladung, aber wir nahmen an.

„Sehr gern“ sogar, wie meine Frau hinzusetzte. Sie war in der Tat sehr neugierig auf Ostberlin und die DDR !

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Grau und kalt war der März im tristen Zentrum Dresdens 1986. Fotos: Jürgen Mügge.Luttermann

folgt:

Ein denkwürdiges Abendessen in den „Zille Stuben“

Die Stasi und die Galerie EigenArt in Leipzig 1987

Staatsfeminismus: würdelos, verantwortungslos, inkompetent und infantil ! Wie die Frauen der SPD und der Grünen dem Parlament den Respekt verweigern.

Die neue Regierung ist kaum hundert Tage im Amt, da haben sich schon eine Reihe von frisch ernannten Grünen- und SPD-Ministerinnen bis auf die Knochen blamiert, sind dank totaler Überforderung und Inkompetenz abgetaucht oder durch infantile Posts in den sozialen Medien auf Kita-Niveau angelangt.

Die neue Familienministerin und ehemalige Umweltministerin von NRW ,Anne Spiegel – einst spazierte sie respektlos und dumm mit demonstrativ feministischem Selbstbewußtsein samt Kinderwagen (!) in den Bundestag (Foto) – war in der katastrophalen Flutnacht im Ahrtal ab 19 Uhr total abgetaucht und als zuständige Ministerin (!) telefonisch schlichtweg nicht mehr zu erreichen. Wie sich später herausstellte saß sie mit einem „Kollegen“ beim Dinner und wollte nicht gestört werden….( denn ein Handy bedienen kann sie doch wohl ) Bis zum frühen Morgen gegen 7.00 Uhr war sie weg… Wo sie die Nacht verbrachte bleibt im Dunkel. Am nächsten Morgen machte sie sich einzig Sorgen um das „wording“, wie es heute in der neudeutschen Idiotensprache heisst, und ihr „standing“. Im übrigen wies sie darauf hin, e-mails in „gendergerechter“ Sprache abzufassen. Dass in der Nacht das Ahrtal in der Flut versank und hunderte Menschen sterben mussten, weil nicht gewarnt worden war, war Frau Spiegel an diesem Morgen keinen Gedanken wert….

Unsere neue sogenannte „Verteidigungsministerin“ Lambrecht hat erwiesenermassen keinen blassen Schimmer von den Dienstgraden bei der Bundeswehr: „muss ich mir das alles jetzt merken?“ Schickt der Ukraine, die fürs nackte Überleben kämpft und stirbt, ein paar verstaubte Schutzhelme, die erst noch gesucht werden mussten, kündigt dann vollmundig 2700 Panzerabwehrwaffen an aus alten NVA-Beständen. In der Ukraine kommen nach langem Warten jedoch nur 500 leicht angeschimmelte Exemplare an. Diese von den Frauen der SPD abgefeuerte weibliche Kompetenzgranate soll aber nun doch lieber nicht über die 100 Milliarden „Sondervermögen“ für die Bundeswehr entscheiden. Olaf Scholz hat das nun doch vorsichtshalber zur Chefsache erkoren. Vorsicht als Mutter der Porzellankiste, man sollte sie nicht solch einer Frau überlassen.

Ach ja, eh ichs vergesse. Die ehemalige Vositzende der grossen Volkspartei SPD, Andrea Nahles, hat auch mal studiert, wie wikipedia vermerkt. Und zwar studierte sie Politikwissenschaft. Thema ihrer Examensarbeit: „Die Rolle der Katastrophe im Serien-Liebesroman“ ! Soweit alles klar ?

Derweil sich bei den Grünen die ehemalige Fraktionsvorsitzende Antje Kapek unter Tränen aus ihrem Amt verabschiedete. Sie war als Mittvierzigerin „den Anforderungen ihres Amtes nicht mehr gewachsen“ und räumte den Schreibtisch. Die Frau in der Doppelspitze der Grünen Ricarda Lang brach ihr Studium ab, vermutlich weil sie jahreland dauernd bei den Grünen herumsitzen musste, und fühlt sich laut wikipedia verantwortlich “ für Feminismus und body positivity“…. Was bleibt ihr anderes übrig?

Haben wir hier jemand vergessen ?

Ach ja, auch das hohe Amt eines Parlamentspräsidenten wurde selbstverständlich nicht mit dem erfahrenen und souveränen Rolf Mützenich (SPD) besetzt. Das ist ja ein Mann ! Nein, die ideenarmen und kompetenzfreien Frauen im Willy-Brandt-Haus sorgten verlässlich dafür, dass auch hier eine völlig ideenarme und kompetenzfreie SPD-Frau einen nicht nur repräsentativen sondern auch sehr auskömmlichen Posten erhielt.

Und es geht weiter: die bis dahin – ebenso wie ihre erkennbar unfähige , unbekannte und unsichtbare Geschlechtsgenossin Nancy Faeser aus Hessen – gänzlich unsichtbare und unbekannte Frau Bärbel Bas aus dem schönen Duisburg durfte den repräsentativen Sessel im Parlament besteigen. Auch sie sorgte beizeiten, wie erwartet werden durfte, für die obligatorische Vollblamage. Nachdem sie es geschafft hatte, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, postete sie aus der Quarantäne dumme, infantile Posts als Playback-Karaoke-Kinderlied. Laut wikipedia war sie nach ihrem Hauptschulabschluss Jahrzehnte als sogenannte „Krankenkassenbetriebswirtin“ in Duisburg für die Gewerkschaft unterwegs. Na ja, decken wir darüber den Mantel des Schweigens.

Das deutsche Parlament, Tummelplatz für Frauen, die nichts gelernt haben, nichts können und die niemand in Deutschland kennt oder braucht…

Über die Verteidigung von Freiheit und Demokratie im Schatten eines Tyrannen und Kriegsverbrechers

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Der slawische Tyrann auf dem Feldzug gegen Menschenrechte, Freiheit und Demokratie.

Deutschland hat die Ukraine in ihrem heldenmütigen Kampf gegen den große Aggressor Russland und für seine – und damit auch unsere – Freiheit und Souveränität mit ein paar billigen Schutzhelmen und 500 (!) alten Panzerfäusten unterstützt. Was halt so die Freiheit wert ist im politischen Alltag der Berliner Republik unserer Tage…

Dazu zwei brandaktuelle Kommentare:

Worte Herodots, die Worte eines Mannes, der schon vor 2500 Jahren erleben musste, dass die Demokratie Athens keine gute Publicity hatte:


„Wahrhaftig! Der Himmel wird sich unter die Erde senken und die Erde sich über den Himmel erheben, es werden die Menschen ihre Wohnungen im Meer und die Fische ihre Bleibe in den früheren Wohnstätten der Menschen haben, wenn ihr, Lakedaimonier, Freiheit und Gleichheit aufheben und Tyrannen in die Städte zurückführen wollt. Es gibt doch nichts Ungerechteres, nichts Blutdürstigeres auf Erden. Wenn ihr es wirklich für recht und gut haltet, dass Tyrannen über die Städte herrschen, dann setzt doch zuerst über Euch selbst einen Tyrannen ein, und dann erst versucht es bei anderen!“ (Herodot V 92)

und für die Anti-Amerikaner unter uns nochmals Herodot:

„Jetzt muss ich offen meine Meinung sagen, so unangenehm sie den meisten Menschen ist. … Hätten die Athener … sich Xerxes ergeben, dann hätte es niemand versucht, dem König zur See entgegenzutreten. … Wenn aber jetzt einer die Athener als die Retter Griechenlands bezeichnet, so gibt er der Wahrheit nur die Ehre. Der Verlauf der Dinge hing einzig und allein davon ab, auf welche Seite sie sich stellten. Da sie die Erhaltung der Freiheit Griechenlands wählten, so waren sie es, die das ganze übrige Griechenland zum Widerstand aufrüttelten, soweit es nicht persisch gesinnt war“. (Herodot VII 139)

Und noch einige wenige Zeilen für unsere lieben „Putin-Versteher“:

Arno Schmidt zu Massenbach:

„So begegnete auch ich während weitgespannter, einem anderen gleich vernachlässigten Thema  dienender Untersuchungen, der mächtigen Gestalt Christians von Massenbach; ich fand mich ihm ähnlich in Vielem: Temperament melancholisch-cholerisch; Rücksichtslosigkeit in geistigen Dingen; Verfasser mathematischer Werke – Offizier zu werden habe ich allerdings verweigert, obwohl sich Herr Fremy aus Hattingen an der Ruhr, damals Major und einer meiner vielen Vorgesetzten, keine Gelegenheit, mich mit Gewalt dazu pressen zu wollen, entgehen ließ. Immerhin war ich 6 Jahre lang Zwangssoldat und POW, so daß ich auch in dieser Hinsicht die notwendigen Hilfswissenschaften beherrsche. – Im Laufe meiner Untersuchungen, vor allem, je mehr mir die unglaubliche Vernachlässigung und Verkennung des Gegenstandes auffiel, wurde mir dieser in solcher Konsequenz erste Europäer dergestalt, merkwürdig – brüderlich vertraut, bekenne ich -, daß ich versuchen will, sein Gedächtnis auch unter Anderen zu erneuern.“ (Belphegor)

Christian von Massenbach war als Stabschef dem Kommando  des Fürsten Friedrich-Ludwig zu Hohenlohe unterstellt, als die preußischen Armeen am 14. Oktober 1806 bei Jena und Auerstedt trotz Überzahl im Kampf gegen Napoleons modernere Streitkräfte  jene verheerenden Niederlagen erlitten, welche am 28. Oktober mit der Kapitulation von Prenzlau das Ende Preußens einläuteten. Massenbach wurde von vielen Seiten eine falsche Einschätzung der militärischen Lage vorgeworfen.
Christian von Massenbach hat sich mit seinen publizierten „Historischen Denkwürdigkeiten“, „Galerie Preußischer Charaktere“ und „Erläuterungen“  gegen diese  Vorwürfe zur Wehr gesetzt, blieb aber als erklärter Verfechter einer deutsch-französischen Allianz unter Bonaparte, also einer „europäischen“ Idee gegen Russland immer ein Außenseiter in Preußen.

»Ich fürchtete von je her Russlands Unterjochungsgeist: dieser Geist gleicht einem Strome, der von den Iwanen ausgeht, und nun keine Ufer mehr kennt. Kein Jahrhundert vergeht, und die Russen belagern Straßburg und Mainz; Europa wird eine Wüste und Amerika tritt an dessen Stelle, setzt ihnen Bonaparte nicht einen Damm entgegen.«

(Arno Schmidt: Massenbach/Historische Revue. in: Schmidt, Belphegor, 310 – 453, hier 356 Taschenbuch: Tina, 89 – 175)

Florian Havemann zum 70ten Geburtstag – 12. Januar 2022

…das uralt kluge Kind

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Florian Havemann – Republikflüchtling, Schriftsteller, Theatermacher, Künstler, Rebell -foto: havemann

Als die Volksarmee der DDR im Frühling 1968 in die damalige Tschechoslowakei einmarschierte um der Sowjetarmee „brüderlich zu helfen“ den Volksaufstand in Prag mit Waffengewalt niederzuschlagen – die Älteren unter uns mögen sich erinnern – da hängte der 16 Jahre junge Florian Havemann eine selbstgemalte Flagge der CSSR aus dem Fenster seines Zimmers in Berlin-Grünheide.

Die Folgen sind bekannt und aktenkundig. Florian Havemann nebst seinen jugendlichen Mitstreitern wurde verhaftet, verhört und verschwand für einige Monate im Jugendknast der DDR.

Hier die Meldung aus dem „Neuen Deutschland“:

WEGEN STAATSFEINDLICHER HETZE BESTRAFT

29.10.1968 – Berlin (ADN-Korr.). Vor dem Berliner Stadtgericht wurde vom 21. bis 28. Oktober in zwei Prozessen gegen sieben Bürger verhandelt, die wegen staatsfeindlicher Hetze angeklagt waren. Hierbei handelt es sich um den 19jährigen Frank Havemann und den 16jährigen Florian Havemann, den 23jährigen Thomas Brasch, die 18jährige Rosita Hunzinger, die 20jährige Sanda WeigL, die 18jährige Erika- Dorothea Berthold und den 18jährigen Hans-Jürgen Uzkoreit …

Später durfte er sich dann – angeblich nach Einspruch des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht – im Eisenbahnausbesserungswerk der Reichsbahn als Elektriker „bewähren“. Die SED wollte dem jugendlich-aufmüpfigen Sprössling des berühmten Regimekritikers Robert Havemann vermutlich eine „zweite Chance“ bieten, sich als nützliches Glied in der Volksgemeinschaft des ersten “ deutschen sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaates“ zu bewähren.

Florian Havemann pfiff allerdings auf diese Bewährungschance, die man ihm vorher beim Schuldspruch des Jugendrichters – anders als seinen mitangeklagten jugendlichen Freunden -verweigert hatte. Drei Jahre später hockte er sich mit seiner damaligen Freundin in einen leeren Tankwagen und „machte rüber“ nach Westberlin.

„Er ist hinüber, enfant perdu. Ach, kluge Kinder sterben früh“ , brüllte ihm Wolfgang Biermann , der alte Freund seines Vaters Robert Havemann ( im Hausarrest kaltgestellter sogenannter Regimekritiker ) , trotzig und traurig zur Klampfe hinterher; fein in Vinyl gegossen bei Columbia Records im Westen.

„Nun ist er meine Trauer, nun hockt er hinter der Mauer und glaubt, dass er vor ihr sitzt“…sang Biermann weiter, noch unwissend, dass er selbst bald nach seinem berühmten Kölner Konzert ebendort hocken würde.

Randbemerkung: es soll angeblich Margot Honecker gewesen sein, die Wolfgang Biermann kurz vorher davon in Kenntnis setzte, dass ihm die Ausweisung aus der DDR drohe, sollte er wie beabsichtigt, das Konzert in Köln veranstalten… ( ob das wirklich ihre eigene Idee war, ist nicht überliefert und wohl auch nicht mehr zu verifizieren). Stimmen aus dem damaligen Umfeld Biermanns äusserten sich „das stimmt hundertprozentig“ oder ähnlich lautend.

Nun war auf einmal der alte Philosoph und Dissident Robert Havemann derjenige, der einsam und allein in Grünheide im vom Politbüro veranlassten ewigen Hausarrest hockte und fortan ohne seinen Gitarristen und Kumpel die Cognacvorräte konsumieren musste.

Der Sohn „Flori Have, das uralt kluge Kind, war abgehaun nach Westen mit seiner derzeit Festen“…

Schon allzulange hatte der gerade 16jährige Dissidentensohn den nächtlichen Diskussionen, den totgedroschenen leeren Phrasen und den alkoholgeschwängerten Reformphantasien der Generation seiner Eltern zugehört. Aber am kleinbürgerlichen, spiessig-grauen Alltagsmief der DDR änderten diese fromm sozialistischen Tagträumereien nichts. Mochten sie auch noch so treffsicher-bissig in gleichwohl romantisch-melancholische Verse gegossen sein. Es war definitiv das „falsche Leben“, das sich tagtäglich unaufhaltsam in die Gesichter und Seelen der Menschen frass. Der „uraltkluge“ Florian Havemann riss sich fort aus der allzu fürsorglichen Umklammerung dieses spiessig-verlogenen, verordneten Staatssozialismus. Die davon flächendeckend durchseuchte DDR nichts als eine einzige leere Behauptung ( beim Wort „demokratisch“ fings ja schon an…), ein aufgeblasenes Nichts, eine leere, faulige Hülle. Die Träume eines intelligenten 16jährigen sahen damals wohl etwas anders aus.

Und Chapeau! Es gehörte damals schon verdammt viel Mut dazu, sich so klammheimlich aus dem sozialistischen Staub zu machen…

Später dann erschien im Westen das vielfach verschmähte und verrissene tausendseitige Grosswerk „Havemann – eine Behauptung“ mit anekdotisch scharfen Bildern über den berühmten Vater und auch dessen überhöhtes Denkmal innerhalb und ausserhalb der DDR, über seine Geschwister, Wolfgang Biermann und viele andere Protagonisten der Stalinallee-Aristokratie sowie der sogenannten rebellischen Bohème, die sich gern die Nächte in der Grünheider Datsche seines Vaters vertrieb. Immer gut beschützt von der Stasi, versteht sich.

Das bei Suhrkamp erschienene „Skandalbuch“ wurde schon kurz nach seiner Veröffentlichung wegen unzähliger Klagen der Schwester und Verwandschaft sowie betroffener Protagonisten leider vom Verlag ( der eigentlich seinen Autor pflichtgemäss hätte verteidigen können ) zurückgezogen und erschien fortan mit zahllosen gechwärzten Passagen, also als zensierte Ausgabe.

Der Autor hatte schon in seinem Buch einige Zeilen an seine Kritiker gerichtet:

“ Man schütte die Dreckkübel über mir aus, ich stinke gern ein bisschen – Hauptsache, wir spielen hier nicht auf privat- und persönlichkeitsrechtlicher Basis DDR und erfinden uns nicht feige noch einmal die Zensur, die wir in diesem Staate immer abschaffen wollten. Das sollte doch wohl unter uns Verdächtigern und Verleumdern ein bisschen zu sehr unter unserer Würde sein. Etwas mehr an Menschenwürde sollten wir aufbringen, als dass uns das groß kratze, wenn uns mal so ein kleiner Kläffer wie ich nun ans Denkmal pinkele. Ich muss doch bitten, meine Herren, meine Damen, entehren Sie sich nicht so, sich so leicht in Ihrer Ehre verletzt zu fühlen. Ehre, wem Ehre gebührt, und mir gebührt sie doch nicht, jedenfalls nicht so sehr, als dass man sich auf Ehrenhändel mit mir einlasse. Ich bin nicht satisfaktionsfähig. “ ( in Havemann S. 259)

Und allen, die immer sogleich die grosse Keule „Wahrheit“ schwingen, sogar dort, wo sie nichts zu suchen hat, nämlich in der Literatur, ruft er unbeeindruckt zu:

“ Meine Welt besteht doch nicht nur aus beweisbaren Fakten, meine Welt besteht auch aus Annahmen, aus Eventualitäten, die sich mir aufdrängen, so sehr aufdrängen, dass ich dann von ihnen ausgehe, dass von ihnen mein Verhalten bestimmt wird. Die Wahrheit dieser Geschichten ist nicht unbedingt die der Fakten. Die Wahrheit ist meine Wahrheit. Mehr nicht. Und wer’s glaubt, was ich zu erzählen habe, der wird seine Gründe haben zu glauben, was ich erzähle. Ich bin nicht dafür verantwortlich, was andere glauben, von dem glauben, was ich ihnen erzähle. Ich bin noch nicht mal dafür verantwortlich, was ich so glaube. “ (in Havemann, S. 367).

Und er versucht zu erklären, was doch keiner Erklärung bedarf:

“ Mein Problem ist der fehlende Leidensdruck wegen dem Zuviel an Problemen, sie alle aufarbeiten zu wollen, das gelänge doch sowieso nicht, das bliebe aussichtslos. (…) Ich streife den Kern meiner Probleme, des Problems, aus dem alle meine Probleme entstehen, aber ich streife es nur, ich wandele an meinen Abgründen entlang, ich überfliege sie, diese verlockenden Abgründe, ich schwimme leicht über meine Untiefen hinweg, ich habe damit kein Problem, sublimieren zu können. Und sollte es mir bei all dieser Verdrängung gelungen sein, sublim zu werden, umso besser. (…) Ich bleibe in Bewegung, auf der Flucht vor mir selbst, von einem Fettnäpfchen zum anderen eilend, von einer Peinlichkeit zur nächsten, gejagt von meinen vielen Leidenschaften, unstet, immer in Gefahr, mich zu verzetteln. “ (S. 520)

Gegen die geradezu „herdenhafte“ deutsche Literaturkritik stand ihm immerhin kein Geringerer als Jan Philip Reemtsma zur Seite. Ehre wem Ehre gebührt, denn er schien geahnt zu haben, was auf ihn zukommt:

 „Eine brutale Mimose ziehe sich warm an. Wer so austeilt, muss einstecken lernen. Wer Stein des Anstoßes sein will, darf sich nicht wundern, wenn er sich stößt. Der Unerbittliche kann nicht bitten, der Erbarmungslose kein Erbarmen erflehen. Der Schuldige sich nicht selber entschuldigen. Der Sprücheklopfer sich keine Erlösung erhoffen. “ (S. 628)

Michael Caine mit 88 – eine Novelle, einige Erinnerungen, der Brexit und Boris Johnson

Er sprengte in den 60er Jahren als Teil einer aufstrebenden Schauspielergeneration alle Konventionen. Wird er, indem er sich nun im Alter im Romanschreiben versucht, einen Ausweg aus dem Filmgeschäft schaffen ?

  • Michael Caine ist 88 und geht am Stock. Er hat ein kaputtes Bein und eine angeschlagene Wirbelsäule und gibt an, dass er das Haus heutzutage nur noch dann verlässt, wenn seine Frau Zeit hat, ihn auf eine Autofahrt mitzunehmen. Neulich wurde ihm mal wieder ein Drehbuch geschickt, in dem er als alternder Held vor einer Bande Gangster davonlaufen sollte, und das brachte ihn zum Lachen – die bloße Idee, dass er es noch spielen könnte. „Ich kann nicht laufen, geschweige denn rennen“, sagt er. „Und ich bin jetzt mehr oder weniger fertig mit Filmen.“
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Er war sowieso langsam am Ende, hatte seit einem Jahr keinen Film mehr gedreht und sich dann noch einen letzten Film, „Bestseller“, erschlichen, kurz bevor die Pandemie ausbrach. Er bezweifelt, dass er jemals noch einen weiteren machen wird. Was ihm gut tut, kein großer Verlust… Er hat seinen Ritterschlag von der Queen bekommen und all seine Oscars; was hat er noch zu beweisen? 

„Ich habe 150 Filme gemacht. Ich denke ich habe genug getan.“

Michael Caine ist schon seit „The Ipcress File“ von 1965 einer meiner erklärten Favoriten und stets überzeugend und zuverlässig – ein bekanntes Gesicht auf der Leinwand –, so dass es beinahe langweilig ist, sich die Filmlandschaft ohne ihn vorzustellen. Michael Caine verbrachte den ersten Teil seiner Karriere damit, die Barrikaden zu stürmen, und danach genoss er die erst einmal den Beutezug seines großen Erfolgs. Man hätte einen großen Schlussakt erwarten können, einen atemberaubenden Schwanengesang sozusagen. Stattdessen werden wir wohl dies erleben: einen sauberen Cut.

Als der Lockdown begann stand Caine vor einer Wahl. Er konnte entweder im Haus herumlungern und den ganzen Tag Fernsehen schauen, oder er konnte seinem Bogen eine neue Saite hinzufügen. Also setzte er sich hin und schrieb einen Roman, einen Thriller, seinen ersten Versuch mit reiner Fiktion nach einer Reihe von Memoiren. Seine Fans drücken die Daumen, dass es nächstes Jahr veröffentlicht werden kann, obwohl er seine Texte noch immer umschreibt und aufräumt, damit es wenigstens etwas professioneller aussieht.

Wie lautet der Titel und worum geht es? „Wenn du nicht sterben willst“ lautet der vielversprechende Titel seines späten Erstlings. Er liest eigentlich nur Thriller als „Abenteuermensch“, der er ist. Er ist kein Literaturmensch und versucht nicht Shakespeare zu ersetzen. Aber es basiert auf etwas, das er einmal über zwei Müllmänner gelesen hat, zwei Müllsammler im East End. Sie finden Uran. Im Müll….

Als Junge in Südlondon galten seine beiden Leidenschaften immer Filmen und Büchern, dem Kino und der Bibliothek. Er hat 150 Filme gemacht, da passt es, dass er jetzt, wenn auch metaphorisch, sich in die Bibliothek zurückzieht – das ursprüngliche Gebäude aber ist längst verschwunden. Als er es das letzte Mal besuchte, sah er, dass es durch einen Wohnblock ersetzt worden war. Aber das ist es, was die Menschen Fortschritt zu nennen pflegen, das ist bereits Geschichte.  Und das beinhaltet eben immer gute und schlechte Veränderungen. Als er beispielsweise als Schauspieler anfing, waren Film und Theater in Grossbritannien nur den besser Situierten vorbehalten. Dann sind eine Handvoll junger Rebellen – und Michael Caine war zweifellos einer der besten – gekommen und haben die Bühne und die Studios radikal verändert.

Heutzutage betrachten wir Caines frühe Karriere in nahezu historischen Begriffen. Er war der gewöhnliche Kerl mit der prahlerischen Geste, der Held der Arbeiterklasse mit dem unverdünnten Cockney-Akzent, das bebrillte Alabastergesicht und ein Aushängeschild für die soziale Mobilität der wilden 60er Jahre. Er ist jetzt an einem Punkt angelangt, an dem sogar er selbst sich so betrachten kann, als Teil einer aufstrebenden Schauspielergeneration, zu der Albert Finney, Richard Harris, Peter O’Toole und Tom Courtenay gehörten – die großartige Rita Tushingham und ihren großartigen Streifen „Wilder Honig“ nicht ganz zu vergessen.  Damals bestand natürlich sein Leben aus einer Serie von Nahaufnahmen; keinerlei Perspektive für irgendwas. Er verbrachte gerade seine Nächte in der Disco, wusste nicht, was zum Teufel los war.

Manchmal erhascht er beim TV-zappen einen Blick auf so einen antiken Caine-Klassiker. Es könnte sein, dass er Harry Palmer in „The Ipcress File“ sieht, ( siehe page Cuisine) aber er er hat kein Interesse daran, alte Herrlichkeiten wieder aufleben zu lassen, und lässt sich selten dazu bewegen, auf seine Arbeit zurückzublicken. Er ist der Meinung, dass Alfie wahrscheinlich der beste Film war, den er gemacht hat, aber er stützt sich auf seine subjektiven Erinnerungen und diese Dateien werden nicht mehr aktualisiert. 

Was er vermisst, sind, wenn überhaupt, die Menschen, nicht die Filme. Die Filme sind auf seinem iPad jederzeit verfügbar, wenn er sie sehen möchte. Aber seine alten Kameraden sind bereits entflohen. seine Generation geht. Alle seine Freunde sterben. 

„Weil wir alle so alt geworden sind. Roger Moore, Sean Connery – das sind zwei meiner engsten Freunde, die gegangen sind. Dann vor ein paar Tagen Johnny Gold , der Besitzer der Diskothek „Tramp“ in London.“ 

In der Vergangenheit hat sich Caine verschiedentlich als linker Tory und rechter Sozialist beschrieben. Er wählt traditionell (aber nicht ausschließlich) konservativ. Er verehrte Margaret Thatcher, respektierte David Cameron und  stimmte beim Referendum 2016 unglücklicherweise für den Brexit. Eines nahen Tages wird er diese Position überdenken, aber er hat nichts mehr davon. Er unterstützt den Brexit leider immer noch, trotz des aktuellen Lieferkettenchaos, trotz der aufkeimenden Wintertreibstoffkrise…

Mit Sue Lloyd in der Ipcress-Datei.
Mit Sue Lloyd in „The Ipcress-File“. Foto: Rang

Dann überdenkt er leicht seine Position:

 „Ich meine, ich weiß nicht, was passieren wird. Ich muss warten, bis Boris wieder aus dem Urlaub kommt. Das zu tun, jetzt in den Urlaub zu fahren, das ist unglaublich. Leere Regale. Leute, die für Benzin anstehen. Und du denkst dir: ‚Wait a minute. Er ist  wirklich nach Marbella geflogen ?’“

Michael Caine geht es ganz gut. Er ist mit Bargeld stets gut versorgt.

 „Ich habe immer bis zur Höchstgrenze gelebt, die mein Geld zulässt. Ich meine, ich bin nicht extravagant. Ich bin nicht albern. Ich kaufe nicht jeden Tag Kaviar. Aber ja, ich spreche zu Ihnen von einem großen Haus mit 24 Morgen Land. Das ist fantastisch, weil es bedeutet, dass meine Enkelkinder kommen und mich besuchen können, und sie verschwinden sofort und rennen einfach herum.“

Er wurde früher Maurice Micklewhite genannt, nach seinem Vater, der als Portier auf dem Fischmarkt arbeitete, daher sein sagenhafter Cockney-Akzent.  Ich habe einmal irgendwo gelesen, dass er es erst vor ein paar Jahren offiziell geändert hat, weil er es satt hatte, sich jedes Mal erklären zu müssen, wenn er bei der britischen Passkontrolle anstand. Aber das stimmt nicht: Er hat den Namen bereits vor Ewigkeiten geändert, mindestens 10 Jahre zurück. Es fühlte sich an, als würde er die letzte Verbindung zu seiner Vergangenheit durchtrennen.

Mit Shelley Winters in Alfie.
Mit Shelley Winters in Alfie. Foto: Paramount

Als er Michael Caine wurde, nannten ihn die Leute natürlich immer noch Maurice. Aber da er jetzt keine Familienmitglieder mehr hat, nennt ihn seit Jahren niemand mehr Maurice. Alle sind tot. Sein Bruder, seine Mutter, sein Vater. Wenn er andere Verwandte hätte, würden sie wahrscheinlich noch immer in Bermondsey leben.

Was war damals los mit Maurice? Niemand kannte ihn. Er war pleite. Er war arbeitslos. Und als er Michael Caine wurde, bekam er einen Job und war auf dem absolut richtigem Weg.

Seine gesamte Filmkarriere basiert exakt auf der Länge der Bar im Prince of Wales Theatre, weil er auf dem Weg nach draußen war nachdem ihm sein Regisseur gesagt hatte, dass er seine Rolle mit einem anderen Schauspieler besetzt habe. Und es war ein verdammt langer Weg bis zur Tür. Und als er gerade dort die Klinke ergriff, rief der Regisseur: ‚Komm zurück!‘ weil er spontan beschlossen hatte, dass Caine stattdessen die Rolle des Offiziers spielen könne. Er sagte so in etwa: ‚Sie sehen aus wie ein Offizier‘, weil er 1,80 m groß war, blondes Haar hatte, und sehr schlank war. Die Tür stand bereits halb offen; er war fast durch. Er drehte sich um und ging wieder an die Bar…

Das Artensterben geht weiter: diese Vögel werden demnächst in Europa aussterben – und zwar für immer.

Mauersegler, Bekassine und Saatkrähe gehören zu den Arten, die in Europa vom Aussterben bedroht  sind , so der neueste Bericht des Kontinents „Rote Liste“, der feststellt, dass jede fünfte Vogelart jetzt gefährdet ist.

Von den Azoren im Westen bis zum Ural im Osten verschwinden laut der Analyse von BirdLife International, die auf Beobachtungen von 544 einheimischen Vogelarten basiert, Vögel, die die Eckpfeiler der europäischen Ökosysteme waren. Drei Arten sind bereits in Europa seit dem letzten Bericht im Jahr 2015 regional ausgestorben – Pallas-Sandhühner, Wachtel und Kieferammer.

Insgesamt weisen 30 % der untersuchten Arten einen Bestandsrückgang auf, so die Beobachtungen von Tausenden von Experten und Freiwilligen, die in 54 Ländern und Territorien arbeiten. 

Auf europäischer Ebene sind 13 % der Vögel vom Aussterben bedroht und weitere 6 % sind nahezu bedroht. 

„Die Ergebnisse sind alarmierend, aber wir sind nicht überrascht“,

sagte Anna Staneva, Interimsleiterin für Naturschutz, BirdLife Europa und Zentralasien.

Die wichtigsten Trends spiegeln die Ergebnisse der drei vorherigen Veröffentlichungen der Roten Liste in den Jahren 1994, 2004 und 2015 wider und zeigen, dass die Rückgänge unvermindert anhalten. Die Daten basieren auf Millionen von Beobachtungen seit 1980.

„Uns läuft die Zeit davon, die Uhr tickt. Wir wollen nicht, dass die dramatischen Veränderungen, die wir jetzt sehen, in den nächsten fünf oder zehn Jahren passieren“, sagte Staneva.

Pallas Sandgrouse (Syrrhaptes paradoxus) an einem Trinkbecken in Kasachstan.  Die Art ist ausgestorben.
Pallas Sandgrouse ( Syrrhaptes paradoxus ) an einem Trinkbecken in Kasachstan. Die Art ist seit dem letzten Bericht im Jahr 2015 regional ausgestorben. Foto: AGAMI

Die im Jahr 2019 gesammelten Ergebnisse basieren auf den auf regionaler Ebene angewandten Kategorien und Kriterien der Roten Liste der IUCN. Sie bestätigen die Schlussfolgerungen aus dem neuen Bericht über den Zustand der Natur im EU-Bericht , der feststellte, dass nur ein Viertel der Arten einen guten Erhaltungszustand aufweist. Lebensraumverlust, Intensivierung der Landwirtschaft, Übernutzung von Ressourcen, Umweltverschmutzung und nicht nachhaltige Forstwirtschaft führen zu Rückgängen, wobei die Klimakrise ein wachsender Faktor ist.

„Dies sind große Bedrohungen im großen Maßstab, die wir systemische Bedrohungen nennen, und sie hängen sehr stark mit der Art und Weise zusammen, wie unsere Gesellschaft funktioniert und wie wir Ressourcen nutzen“, sagte Staneva. „Es ist ein Signal, dass um uns herum etwas ernsthaft schief läuft. Wir müssen unsere Lebensweise ändern, das ist die Kernaussage unserer Ergebnisse.“

Der Mauersegler ist nahe bedroht und Saatkrähen und Bekassinen gelten aufgrund des starken Rückgangs seit 2015, als sie als am wenigsten besorgniserregend eingestuft wurden, jetzt als gefährdet. Damit Arten in die Kategorie „nahezu bedroht“ eingestuft werden können, muss die Population über drei Generationen um 25 % zurückgegangen sein. Bei Rückgängen von mehr als 30 % fallen sie in die Kategorie „Angedroht“.

Staneva sagte, es sei eine Überraschung, so bekannte Arten in großen Schwierigkeiten zu sehen.

 „Es gibt wahrscheinlich viele Dinge, die jeder von uns in unserem täglichen Leben tun kann, um die Art und Weise, wie wir natürliche Ressourcen verbrauchen, zu ändern, aber als aktive Bürger ist es offensichtlich das Wichtigste, was wir von unseren Politikern verlangen können, Maßnahmen zu ergreifen“,

sagte sie .

Die Wahl 2021: Manipulieren um zu regieren – oder wie zwei Kumpel aus NRW die Demokratie ad absurdum führen

Christian Lindner (FDP) und Armin Laschet (CDU) versuchen, das demokratische Wählervotum zu ignorieren und was das alles noch mit Demokratie zu tun hat.

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Regieren um jeden Preis ? Der grosse Verlierer der Bundestagswahl , Armin Laschet (CDU) will sich wohl von seinem Duzfreund Christian Lindner (FDP) entgegen aller demokratischen Spielregeln in den Regierungssattel heben lassen… Ob eine solche Koalition mit einem krachenden Wahlverlierer, der nicht einmal die eigene Partei hinter sich hat, lange funktionieren kann, darf man getrost bezweifeln.

„Ich habe lange in der Nacht mit Lindner gesprochen“. So äusserte sich am Montag nach der Wahl der klare Verlierer Armin Laschet (CDU) gegenüber der Presse. Schon in den Talkrunden am Wahlabend hatten sowohl Lindner als auch der krachende Verlierer Laschet, der seine Partei mit dem erschreckenden Verlust von ca. 9% auf einen historischen Tiefstand führte, erkennen lassen, dass sie das eindeutige Votum der Wähler für den Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und seine SPD ( plus ca. 6 %) nicht anerkennen wollten. Armin Laschet hatte tatsächlich die Chuzpe, vor laufenden Kameras weiterhin einen Anspruch auf das Kanzleramt anzumelden, während Lindner dazu ein wohlwollendes Nicken kundtat.

Man muss ja nicht Saskia Esken heissen, um sich darob doch etwas verwundert die Augen zu reiben. Derweil der Wahlsieger Olaf Scholz demonstrativ gelassen mit ruhigem Blick die beiden Kontrahenten musterte….

Als dann zum ersten Mal das Wort „Jamaika-Koalition“ die Runde machte, verbunden mit der Frage, ob sich die Grünen in Person der ebenfalls krachend gescheiterten sogenannten Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock ein solches Bündnis überhaupt vostellen könnten, reagierte diese erstaunlich spontan und positiv. Man müsse naturgemäss mit allen Parteien im Gespräch bleiben, liess sie sich nebulös entlocken…

Eine Absage an eine Koalition mit dem grossen Wahlverlierer des Abends ( Laschet ) klingt jedenfalls anders. Im Wahlkampf hatte das zwei Tage zuvor noch ganz anders geklungen. Von Aufbruchstimmung und sofortiger Bekämpfung des Klimawandels war da die Rede, von einer neuen Politik sozialer Fürsorge für in Armut lebende Kinder, und von der Genesung der CDU in der Opposition… Und eben nicht von einem „weiter so“ mit einem kläglichen Wahlverlierer und einer CDU-geführten Regierung, die 16 Jahre lang untätig zugesehen hat wie die Schere zwischen arm und reich sich immer weiter öffnete und die Klimaziele des Pariser Abkommens in weite Ferne ( 2050 ) rückten, derweil Merkel-Deutschland in Mutlosigkeit, Tatenlosigkeit, Planlosigkeit und Hoffnungslosigkeit versank.

Es hat sich tatsächlich etwas verschoben in Deutschland. Aber das ist nicht der von der unterlegenen CDU/CSU lauthals behauptete „Linksruck“, es ist vielmehr das sogenannte „Demokratieverständnis“ der beiden Parteien CDU und FDP, die in einer ausgekungelten Hinterzimmerrunde den demokratischen Wahlsieger Olaf Scholz und seine SPD auch nach der Wahl noch ausbremsen wollen – und zwar mit allen Mitteln.

Der sehr merkwürdige und schmallippige Kommentar der vollauf gescheiterten Kandidatin Annalena Baerbock aber ist vielleicht sogar noch erschreckender als die skrupellosen Machtspielchen der Kumpel Armin und Christian aus NRW… Wenn dieser Klüngel des krachenden Wahlverlierers Laschet sich am Ende auszahlen sollte, gibt es neben dem grossen Wahlverlierer Armin einen weiteren Verlierer: die Demokratie!

Ganz nebenbei: bis zum Dienstagabend hatten es weder Frau Merkel, noch Söder oder Laschet für nötig gehalten, dem Wahlsieger Olaf Scholz zu gratulieren…

Konfuzius sagt: Je mehr Luft zwischen den Ohren, desto lauter schallt die Trompete !

Über die moralische Verkommenheit der CDU/CSU

Der bayrische Ministerpräsident Markus Söder ruft zur Wahlfälschung auf

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Zwei, die gern Kanzler geworden wären—-

Seit Wochen wächst in der sogenannten Volkspartei CDU/CSU ( Motto: vereint regieren, getrennt kassieren) die Verzweiflung ob der ständig sinkenden Umfragewerte. Immer mal wieder brechen die innerparteilichen Grabenkämpfe mehr oder weniger offen aus, denn viele Abgeordnete fürchten völlig zu Recht, ihre Mandate und Pfründen nach dem 26. September zu verlieren.

Nun aber ist in der CSU die helle Panik ausgebrochen! Eine Woche vor der Wahl liegt die SPD mit 4 bis 5 Punkten vor der CDU/CSU und in den zerstrittenen Lagern herrscht nichts als nackte Verzweiflung. Wie gross sie tatsächlich ist, zeigt das unglaubliche Verhalten des sogenannten bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder. Er rief in einer öffentlichen Rede nun dazu auf, Wählertäuschung zu betreiben. Man solle doch die CSU-Wähler in seinem sozialen Umfeld gern ins Wahllokal begleiten, damit sie dort ihr Kreuz an der richtigen Stelle machen können. Sollte jemand hingegen eine andere Partei am 26.9. wählen wollen, so solle man denen sage, sie mögen sich ihre Wahl nochmal eine Woche lang gut überlegen, denn es sei ja erst eine Woche später die Bundestagswahl…

Was sagt man dazu? Abgesehen davon, dass es sich hierbei um aktive Wählertäuschung handelt, die im tiefsten bayrischen Wald gut funktionieren kann, ist solch ein Aufruf zur Wählertäuschung eine Straftat. Man darf also gespannt sein, ob und wer diesen präpotenten fränkischen Kraftprotz dafür zur Rechenschaft ziehen wird – ein absoluter Tiefpunkt in den deutschen Wahlkampfpraktiken dürfte hiermit erreicht sein,

Zu besichtigen ist das nackte Elend einer durch und durch korrupten ( Tandler, Hohlmeier et al) Partei, die schon seit langem die Worte „demokratisch“ oder gar „christlich“ nur noch als gefällige Dekoration im Wappen führt. Die moralische Verkommenheit der sogenannten Christdemokraten hat einen vorläufigen Tiefpunkt erreicht.

Am Rande bemerkt:

Leider gesellt sich zu diesem desolaten Zustand einer ehemaligen Volkspartei auch traditionell ein gerüttelt Maß an Dummheit. Am 19.9.2021 bei einer Wahlkampfkundgebung in Warendorf hatte der sogenannte Kanzlerkanditat Armin Laschet das historisch bedeutsame Datum des Mauerfalls nicht parat. Wörtlich sagte er: „…im Jahre 1990, als die Mauer bröckelte und schliesslich fiel….“. Die Mauer fiel bekanntlich bereits im November 1989… Glückauf, Arminius !

Bundestagswahl 2021: Nur sofortiger, konsequenter Klimaschutz rettet unseren Planeten. Prominente Künstler für die GRÜNEN.

Gepostet auf FACEBOOK:

Bela B  jetzt die GRÜNEN wählen

· HELL-o,gemeinsam rufen wir auf, diesmal grün zu wählen.Unsere Gründe sind gut: Klimaschutz, Menschenrechte, UmweltschutzDie Menschheit steht vor der größten Herausforderung ihrer Geschichte. Die Klimakatastrophe infolge der von Menschen verursachten globalen Erwärmung droht nicht, sie findet statt. Die jüngste verheerende Flut in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, die Brände im Mittelmeerraum und die Hitzewelle an der Westküste der USA haben es uns nochmals drastisch vor Augen geführt, mit dem aktuellen Klimabericht des IPCC haben wir es schwarz auf weiß: Es ist längst nicht mehr fünf vor zwölf, wir müssen handeln.Deshalb möchten wir heute dafür werben, bei der Wahl zum deutschen Bundestag am 26. September 2021 die Grünen zu wählen. Den Ländern des industrialisierten Nordens wie Deutschland kommt in der Klimakrise eine besondere Rolle zu. Als Hauptverursacher ebenso wie als Hochtechnologieland. Darauf haben die Grünen – als einzige im Bundestag vertretene Partei – seit ihrer Gründung vor über 40 Jahren immer wieder hingewiesen. Die Umwelt- und die Klimafrage sind der Markenkern dieser Partei. Keine andere hat in den vergangenen Jahrzehnten so viel Expertise zu Nachhaltigkeitsthemen angesammelt, keine andere hat so eindringlich auf die Folgen ungebremsten Wachstums hingewiesen wie die Grünen. Geändert hat sich allerdings wenig. Jahrzehntelang wurde die Klimafrage erst belächelt und dann bestenfalls symbolisch verhandelt. Auch die Ära Merkel war in dieser Hinsicht eine Phase der verpassten Chancen. Wir haben aber keine Zeit mehr für einen öffentlichen Diskurs, in dem die Klimafrage als politisch links gebrandmarkt wird, in dem es großen Teilen der Gesellschaft in zentralen politischen Fragen ausschließlich um Bewahrung eines Systems zu gehen scheint, das offensichtlich an seine Grenzen gestoßen ist. Als Kulturschaffende mögen wir nicht immer überzeugt von der Haltung der Grünen zu für uns wichtigen Themen wie etwa dem Urheberrecht sein. Politische Parteien können in einer parlamentarischen Demokratie aber niemals in allen Punkten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. Das zu erwarten, entspräche einer seltsamen Vorstellung von Demokratie. Wir können mit den Schwächen der Grünen leben, weil es andere Politikbereiche gibt, die in ihrer Folgenschwere und Dringlichkeit unsere persönlichen Interessen in den Hintergrund drängen: Klimaschutz, Umweltschutz, Schutz der Menschenrechte. Politikfelder, die in den kommenden Jahren die Basis für alles andere sein werden. Natürlich sind Themen wie Digitalisierung, soziale Sicherheit, Bildung, Verteidigung, Wirtschaft, innere Sicherheit wichtig. Aber Klimaschutz, Umweltschutz und Schutz der Menschenrechte sind die Voraussetzung, um über diese Themen überhaupt diskutieren zu können. Deshalb wählen wir am 26. September Bündnis 90/Die Grünen. Es geht nicht um Annalena Baerbock oder aufgehübschte Lebensläufe, es geht um die ökologische Transformation der Gesellschaft, um eine nachhaltige, klimabewusste und solidarische Zukunft in Deutschland und überall auf der Welt. Die zentralen Punkte ihres Programms können die Grünen nur umsetzen, wenn sie möglichst viele Stimmen bekommen. Versetzen wir sie in die Lage dazu!

Eure Bayuk, Balbina, Frank Schätzing, Wolfgang Niedecken, Maike Rosa Vogel, Kersty und Sandra Grether, Judith Holofernes, Selig, Sven Regener, Jakob Ilja, Richard Pappik, Tiefschwarz, Kat Menschik, Gorilla Club, Fatoni, Lina Maly, Das Paradies, Talking To Turtles, Deniz & Ove, Stefanie Schrank, Max Prosa, Locas in Love, Francesco Wilking, Patrick Reising, Benedikt Reising, Feline Lang, Safi, Berend Intelmann, Parka Sound, Regina Schilling, Adriana Altaras, Leander Haußmann, Steffi Kühnert, Milan Peschel, Moritz Rinke und: ich, Bela B

#diesmalgrün

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