Ägypten: Antikes Grab in Alexandria wird geöffnet

Archäologen bereiten sich vor, einen riesigen Granitsarkophag in Alexandria in Ägypten zu öffnen

Unberührt seit Jahrtausenden:

In Alexandria wurde während der Bauarbeiten  ein antikes Grab gefunden

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 Der Sarkophag in Alexandria  ist fast zwei Meter hoch und drei Meter lang. Foto: AFP 

Mit fast zwei Metern Höhe und drei Metern Länge ist der Sarkophag der größte seiner Art, der intakt in der antiken Stadt entdeckt wurde. Es wurde neben einem großen Alabasterkopf gefunden, von dem angenommen wird, dass er den Bewohner des Grabes darstellt, der seit Tausenden von Jahren unberührt geblieben war.

Der Sarkophag, der während der Bauarbeiten entdeckt wurde, ist zu einer Quelle der Aufregung für Archäologen geworden, weil eine Mörtelschicht zwischen dem Körper und dem Deckel anzeigt, dass sein Inhalt seit seiner Verschütten ungestört gelegen hat.

Es wird angenommen, dass es aus der frühen Ptolemäerzeit stammt, die nach dem Tod Alexanders des Großen 323 v. Chr. Begann.

Wir hoffen, dass dieses Grab zu einem der hohen Würdenträger dieser Zeit gehört“,

sagte Ayman Ashmawy, der Leiter der antiken ägyptischen Artefakte des ägyptischen Ministeriums für Altertümer.

 „Der Alabasterkopf ist wahrscheinlich der eines Adligen in Alexandria. Wenn wir den Sarkophag öffnen, hoffen wir, Objekte im Inneren zu finden, die intakt sind, was uns helfen wird, diese Person zu identifizieren. „

Die erstmalige Öffnung erfordert jedoch umfangreiche Vorarbeiten. „Es ist riskant, es direkt zu öffnen – wir müssen uns vorbereiten“, erklärte Ashmawy und erklärte, dass der Sarkophag direkt vor Ort geöffnet werden würde.

Es ist schwierig, es intakt zu bewegen und es in einem Museum zu öffnen“, sagte er. „Es ist fünf Meter unter der Erde und das Ganze wiegt über 30 Tonnen. Der Deckel allein ist 15 Tonnen schwer. „

In den kommenden Wochen wird ein Team von Ingenieuren die Baustelle besuchen, um schweres Hebezeug und strukturelle Stützen bereitzustellen, damit Archäologen den Sarkophagdeckel entfernen können. Es werden Mumifizierungs- und Restaurierungsspezialisten anwesend sein, um sicherzustellen, dass der Inhalt, der zum ersten Mal seit Jahrtausenden sichtbar ist, erhalten bleibt.

Zur Geschichte der Stadt Celle

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Zur Geschichte der Residenzstadt Celle

  • 993 „Kellu“ (heute Altencelle) wird  in  einer auf Anordnung Kaiser Ottos III., ausgestellten Grenzbeschreibung erstmals urkundlich erwähnt
  • 1248 Celle (Altencelle) wird erstmals als Stadt erwähnt
  • 1292 Herzog Otto der Strenge von Braunschweig-Lüneburg verlegt die Stadt Celle an den heutigen Standort
  • 1292 bis 1308 die Celler Stadtkirche wird errichtet
  • 1378 verlegt Herzog Albrecht von Sachsen-Wittenberg seinen Hof und Haushalt von Lüneburg nach Celle. Der Herzog selbst ist jedoch nur selten am Ort
  • 1433 die Stadt Celle wird zur permanenten Residenz der Herzöge Braunschweig-Lüneburg. 
  • 1464 die Bürger der Stadt Celle erhalten das Privileg der alleinigen Kornschifffahrt auf der Aller
  • 1485 die Erbauung der Celler Schlosskapelle  im Celler Schloss durch Herzogin Anna von Nassau und ihren Sohn Heinrich d. Mittleren von Braunschweig-Lüneburg
  • 1527/1530 die von Martin Luther in Wittenberg ausgehende Reformation wird von Herzog Ernst dem Bekenner auch  in seinem Herzogtum eingeführt und der Herzog erweitert seine Residenzstadt Celle.
  • die Stadt wird erweitert, u. a. Bauplätze für den angewachsenen Hofstaat zu schaffen. Mit dem Umbau der Schlosskapelle durch Herzog Wilhelm 1565 entsteht ein einzigartiges Denkmal der Renaissance. Sehenswert sind auch die Grabmäler der Herzöge im Chor der Stadtkirche.
  • 1690 Gründung einer Jüdischen Gemeinde und Ansiedlung von hugenottischen Glaubensflüchtigen aus Frankreich.
  • 1705 Der letzte Celler Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg stirbt: Celle ist keine  Residenzstadt mehr.
  • 1711 Celle wird Sitz des Oberappelationsgerichtes, des höchsten hannoverschen Gerichts
  • 1740 die jüdische Gemeinde erbaut in der Vorstadt Blumlage die Synagoge
  • 1772 bis 1775 die dänische Königin Caroline Mathilde nimmt nach der Struensee-Affäre ihr Exil im Celler Schloss, das inklusive Schlosstheater für sie renoviert worden war. Die Königin wird in Celle herzlich empfangen  Sie stirbt unter ungeklärten Umständen nach drei Jahren in Celle.
  • 1780 am 23 März 1780 wird der Dichter Ernst Schulze in Celle geboren.
  • 1786 Albrecht Thaer gründet die erste deutsche landwirtschaftliche Versuchsanstalt in den Dammasch-Wiesen (heute Thaers Garten)

         1810 Celle gehört nun zum Königreich Westphalen unter König Jérôme von  Westphalen, einem Bruder Napoleons

  • 1817 am 29 Juni stirbt  der Poet Ernst Schulze in Celle
  • 1837 unter König Ernst August von Hannover wird Celle zur zweiten Residenz des Königreiches Hannover
  • 1845 Eröffnung  der Eisenbahnlinie Lehrte-Celle durch König Ernst August von Hannover und Herzog Wilhelm von Braunschweig
  • 1866 Das Königreich Hannover wird wegen seiner Niederlage in der Schlacht bei Langensalza durch Preußen annektiert: Celle ist nun eine preußische Provinzstadt
  • 1869 Vereinigung der Stadt Celle mit den vier Vorstädten Blumlage, Hehlentor, Neuenhäusen und Neustadt.
  • 1885 Celle wird ein eigener Stadtkreis
  • 1892 Gründung des  Bomann-Museums mit  volkskundlichen, landesgeschichtlichen und stadtgeschichtlichen Sammlungen.
  • 1906-1930 Im Stil des Funktionalismus errichtet der Architekt Otto Haesler Villen, Wohn- und Geschäftshäuser. Herausragende Beispiele seiner Bauhaus-Architektur: die Altstädter Schule, die Siedlung Georgsgarten und das Blumläger Feld.
  • 1938 Zerstörung der Inneneinrichtung der Celler Synagoge in der Pogromnacht.
  • 1945 12. April: kampflose Übergabe der Stadt Celle an die Alliierten
  • 1946 der Schriftsteller , Liedtexter und Künstler Fritz Grasshoff kommt nach dem Krieg nach Celle und lebt hier bis 1967
  • 1945 – 1950 Eine neue jüdische Gemeinde entsteht und feiert ihre Gottesdienste in der alten Celler Synagoge
  • 1954 Ansiedlung des Landessozialgerichtes in Celle
  • 1958 der Schriftsteller Arno Schmidt zieht in Bargfeld in sein Haus und lebt bis zu seinem Tod 1979 im Landkreis Celle.
  • 1979  am 3 Juni stirbt der Schriftsteller Arno Schmidt im Krankenhaus in Celle an den Folgen eines Schlaganfalls
  • 1986 der deutsche Maler und Grafiker Gert-Peter Reichert lebt bis 1995 in Celle.Er erhält 1989 ein Stipendium der Arno-Schmidt-Stiftung Bargfeld.
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Cellensia             Der Celle Blog       Manches zu Arno Schmidt

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